Bewachen und Bewegung

Zur Besprechung von Regelfragen.

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Bewachen und Bewegung

Beitrag von Kombinat » Mo 11. Sep 2017, 11:59

Aus Eressea kenne ich das so, das bewachende Einheiten Durchreisende aufhalten. Nun sind mir aber z.b. wieder Höllenhunde entwischt. Gibt es die Mechanik nicht oder wirkt nur bei Spielereinheiten ?

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Re: Bewachen und Bewegung

Beitrag von Hamilcar » Di 12. Sep 2017, 08:20

Moin,

bewache hält keine Einheiten auf. Aber der Gedanke ist bei uns schon mehrfach aufgekommen. Ebenso, ob Schiffe auf Ozeanen aufhalten können. Wenn Du dazu eine gute Regel hast, immer her damit.

Gruß,

Hamilcar

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Re: Bewachen und Bewegung

Beitrag von Rothar » Di 12. Sep 2017, 19:41

Auf Rorqual konnten fremde Einheiten je nach Status in ein bewachtes Gebiet einreisen oder nicht.
Feindlich ... keine Einreise
Neutral und Alliiert ... Einreise möglich

Dafür gab es auch den Befehl VORRÜCKEN, der es ermöglicht hat, in feindliches Gebiet vorzurücken ... das hat aber auch gleich einen Kampf ausgelöst.

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Re: Bewachen und Bewegung

Beitrag von Kombinat » Di 12. Sep 2017, 21:50

Das System in Eressea das ein einzelner bewaffneter eine Armee aufhalten konnte fand ich in Eressea auch nicht gut. Die Rorqualversion fand ich auch wieder zu Extrem :)
Es müsste ein Mittelweg sein in Abhängigkeit zu dem Gebiet, bzw. eventuell zu den bauern ? Pro 100 Bauern ein bewaffneter der bewacht um Einheiten aufzuhalten ? Dann müsste in Ebenen mit 10.000 Bauern grundsätzlich eine 100er Einheit stehen zum aufhalten. Macht zumindest in meinen Augen etwas Sinn.

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Re: Bewachen und Bewegung

Beitrag von Schrate » Mi 13. Sep 2017, 08:48

Kombinat hat geschrieben:
Di 12. Sep 2017, 21:50
Das System in Eressea das ein einzelner bewaffneter eine Armee aufhalten konnte fand ich in Eressea auch nicht gut. Die Rorqualversion fand ich auch wieder zu Extrem :)
Es müsste ein Mittelweg sein in Abhängigkeit zu dem Gebiet, bzw. eventuell zu den bauern ? Pro 100 Bauern ein bewaffneter der bewacht um Einheiten aufzuhalten ? Dann müsste in Ebenen mit 10.000 Bauern grundsätzlich eine 100er Einheit stehen zum aufhalten. Macht zumindest in meinen Augen etwas Sinn.
Naja, dann könnte in einer Wüste wieder ein einzelner Kämpfer die ganze Armee aufhalten. Von der Bauernzahl würde ich das eher nicht abhängig machen.

Eher noch von der Anzahl bewachender bzw. durchreisender Personen. Und vielleicht vom Regionstyp - in Bergen oder Gletschern gibt es vielleicht weniger passierbare Wege, und da ist es leichter, jemanden aufzuhalten, siehe Thermopylen.

Und dann müsste man sich noch Gedanken darüber machen, was passieren soll, wenn mehrere Einheiten durchreisen wollen. Beispiel: 10 Mann bewachen, 1000 Mann versuchen durchzureiten. Je nach Algorithmus käme da vielleicht raus, dass die 10 Mann Bewacher keine Chance haben, eine Einheit von 1000 Mann aufzuhalten. Aber wenn man die 1000 Mann in 200 kleinere Einheiten von je 5 Mann aufspaltet, dann sollte der Algorithmus nicht stumpfsinnig immer 10 Mann Bewacher gegen je einzeln 5 Mann Durchreisende vergleichen und entscheiden, dass die alle aufgehalten werden.

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Re: Bewachen und Bewegung

Beitrag von Rothar » Mi 13. Sep 2017, 19:55

Nun, die Rorqual-Version hatte taktisch einiges zu bieten.
Das Vorrücken wurde nur beendet, wenn man auch Verluste hinnehmen musste. Es war auch VORRÜCKEN NO NO NO NO möglich. Eine große Einheit konnte also eine kleine "leicht" überrennen. Andererseits konnte ein Verteidiger mit wenigen Armbrustern, die ziemlich sicher einen Kill gemacht haben, eine Armee zumindest sehr verlangsamen.
Genauer war die Regel so:
Mögliche Stati: Alliiert - Neutral - Feindlich
Alliierte dürfen immer durchreisen
Neutrale dürfen in nicht bewachte Regionen einreisen - lösen dort keinen Kampf aus. Neutrale können in bewachte Region nicht einreisen. Vorrücken löst einen Kampf aus.
Feindliche können in nicht bewachte Regionen einreisen - lösen aber einen Kampf in der Region aus. Vorrücken löst einen Kampf aus.

Eine große Armee sollte meiner Meinung nach - ohne viel an Tempo zu verlieren - eine kleine Garnison aufreiben können.

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Re: Bewachen und Bewegung

Beitrag von shakingbrick » Do 14. Sep 2017, 00:42

Ich verstehe zwar die Frage, aber ich versteh das Problem nicht ganz.
Die Grundaussage war dir sind Höllenhunde entwischt?
Ich weiß nicht genau ob sie sich überhaupt 2 Regionen bewegen können, bzw deine Straßen benutzen können.
War das ganze in der Ober oder der Unterwelt? In der Oberwelt rund um eine Höhle wirst du ja hoffentlich genug Truppen stationieren das du Höllenhunde sofort besiegen kannst. In der Unterwelt ist das ganze ein wenig Problematischer das sehe ich ein, das ist halt auch das Risiko der Unterwelt.

Zum Thema Feinde durch bewache Aufhalten können.
Eine Armee (10.000 Mann +), wird in den seltensten Fällen komplett beritten sein, falls doch kann sie die wirklich schweren Waffen (abgesehen von Magiern) also Katapulte und Kriegselefanten nicht mitnehmen da diese Einheiten langsamer sind, verzichtet also auf ein taktisches Element.
Ein anderer Fall ist es wenn der Feind meine Straßen benutzt, dann kann man ihn aufhalten wenn man ein bisschen mitdenkt und sich die Reihenfolge der Befehle mal zu Gemüte führt.
Ich persönlich finde ja, das das fehlende Aufhalten in Fantasya, Bewegungen im Krieg mehrdimensionaler macht, da es die Taktik nicht auf vorrücken kämpfen vorrücken kämpfen etc beschränkt.

Nach dem Rorqual Ansatz, müssten dann Kämpfe nach der Bewegung ausgeführt werden, glaub mir das will keiner von uns, dann wäre es nämlich nahezu unmöglich jemanden überhaupt zu stellen.

Wenn man das Bewachen an die Bauern hängt, wäre es in allem außer Ebene, viel zu leicht eine Streitmacht oder einzelne Berichterstatter, komplett lahm zu legen. Falls man sich dem dennoch zuwendet müssten es in einer Ebene deutlich mehr als 100 Personen sein. Jeder Steuereintreiber kann bewachen (weil Talent und Waffe). In einer voll ausgebauten Ebene, hat man je nach Talent zwischen 300 und 600 Steuereintreiber, die im Kampf völlig wertlos sind, sich dann aber locker einer Streitmacht entgegenstellen können.

Ich bin zwar kein Freund vom aufhalten durch Bewachen, aber der einzige Ansatz den ich sehe ist es von der Anzahl der aufzuhaltenden abhängig machen. Ein Beispiel 10000 Mann beritten, werden wenn sich ihnen 100 entgegenstellen einfach weiterreiten, weil es für die 100 Faktisch nicht möglich ist sie aufzuhalten. Wenn die 10000 jedoch auf 5000 bewachende Treffen wird es ihnen deutlich schwerer Fallen sich ihnen nicht zu stellen, da sie eine ernsthafte Bedrohung darstellen können.
Bei der Systematik hat man dennoch das Problem das Spionagereiter aussenden obsolet wird, weil diese immer aufgehalten werden.

Nur ein paar Gedanken meinerseits, bin auch noch nicht auf eine zufriedenstellende Lösung gekommen.

shakingbrick

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