Besitzansprüche Sturschädel in den westlichen Landen

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Besitzansprüche Sturschädel in den westlichen Landen

Beitrag von Zeitlosen » Sa 8. Apr 2023, 15:09

Wir grüßen die Sturschädel und bitten um Abstimmung welche Besitzansprüche die Zwerge auf der westlichen Insel gerade mit Hinblick auf die vorhandenen Gebirge planen. Insbesondere geht es uns um die Berge Tosarake und Recunese. Hier sehen wir bereits Wachen der Sturschädel, die den Zugang zu den Stollen und Minen bewachen und unseren Bergarbeitern den Weg versperren.

Die Koalition Thoregon ist mit dem einseitigen Bewachen nicht einverstanden. Wir hatten Euch seinerzeit bereits die beiden Landeplätze im Norden und im Süden überlassen, obwohl diese auch für uns strategisch deutlich günstiger lagen. Unsere Geduld, was Zugeständnisse angeht, ist deshalb recht begrenzt.

gez.

Koalition Thoregon

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Re: Besitzansprüche Sturschädel in den westlichen Landen

Beitrag von Rothar » Mo 10. Apr 2023, 01:49

Wir grüßen unsere Nachbarn von der Koalition Thoregon,

und begrüßen das Ansinnen auf Abstimmung der Bestitzansprüche auf dem südwestlichen Großkontinent. Als wir uns mit der Bitte an euch gewandt haben, uns den Landeplatz im Süden zu überlassen, wart ihr so freundlich uns seid dem nachgekommen. Das wurde nicht vergessen und das soll auch angemessen vergolten werden.
Eine kurze Recherche hat ergeben, dass die Zwerge am Landeplatz im Westen lange Zeit allein waren (zumindest von Zug 77 - 80). Insofern möchten wir richtig stellen, dass ihr euch von einem der beiden Landeplätze zurückgezogen habt. Das diplomatische Gezerre bezüglich der Ansprüche durch erstes Betreten versus bewaffnetem Auftreten möchte ich uns an der Stelle sparen. Dafür sind die Beziehungen zu lange zu gut.
Die Verhandlungen damit zu eröffnen, dass ein Gebiet, welches von uns bewacht wird, ein Zugeständnis eurerseits sein könnte, ist nicht unbedingt die feine Klinge. Die Formulierung hat uns etwas irritiert zumal noch keine Vorschläge oder Gegenvorschläge am Tisch liegen zu denen Kompromisse zu schließen wären.

Sehen wir uns den Sachverhalt an:
Wir kennen vermutlich beide die Landmasse des Kontinents noch nicht vollumfänglich. Ein Kartentausch würde hier Abhilfe schaffen. Soweit wir Zwerge das erkundet haben besteht die Landmasse aus einem großen Gebirge im Westen mit 23 Bergen und 24 Hochländern, einem daran anschließenden großen Waldgebiet, das die Nordküste säumt, Ebenen im Zentrum, südlich davon wieder Wälder und noch weiter südlich ein weiteres großes Gebirge, dessen Umfang wir nur erahnen können (ansatzweise so groß wie das westliche Gebirge). Im Östen liegen weitere Ebenen, die auch von einem Volk der Kalimar besiedelt sind, ein Hochland und ein weiteres Gebirge.
Wir Sturschädel haben uns im Norden ausgebreitet und wären gerade dabei in das zentrale Gebirge vorzudringen. Das Gebirge entspricht der Natur der Zwerge. Vom großen Nordwald haben wir ca. die Hälfte beansprucht und uns wohlweislich nicht weiter nach Süden ausgebreitet, obwohl das ein Leichtes gewesen wäre - leichter als der Vormarsch ins Gebirge, das großteils als menschenleere Waldflächen erschaffen wurde. Thoregon siedelt in den Ebenen. Das entspricht der Natur der Menschen.

Folgendes vollumfängliches und detailliertes Angebot wollen wir unterbreiten:
Da sehr viel mehr Bauern in den Ebenen bewirtschaftet werden können, ist es hoffentlich nachvollziehbar, dass wir Zwerge als Ausgleich einen Großteil der Hochländer für uns beanspruchen. Von den Gebirgen würden wir eine Teilung 12/11 vorschlagen, wobei wir uns nordwestlich positionieren würden, wenn ihr auf Tosarake und Recunese besteht. Eigentlich wollten wir diese einem bereits konzipierten Fürstentum zuschlagen, aber das lässt sich noch ändern.
Wir wollen mit 12 Bergen die Mehrheit einfach weil wir Zwerge sind und nicht den Menschen die Mehrheit am Gebirge überlassen können. Eure 11 Berge könnten also Tosarake, Recunese, Rekuye, Ninmeme, Reme, Metelanu, Timitade, Sanreko, Reani, Sitli und Tiso sein, wenn ihr das auch wollt.

Als Grenze im Nordwesten haben wir bereits die Hochländer Eko, Yayulaki und Sine sowie die Wälder Secimsu, 2x Nordforszt Südrand und Recumu ausgebaut. Der Verlauf wird durch einen möglichen Straßenbau auf dieser Linie wesentlich bestimmt. Die Straße ist zu 50% fertig.

Am Ostramd eures Gebietes halten wir uns derzeit an eine Linie vom Landeplatz (Südforzst) südwestlich über den See bis zum Meer. Diese Linie ist im südlichen Teil noch gestaltbar, weil auch schlecht erkundet.
An unserer Ostgrenze haben wir ein vierteiliges Hochland samt angrenzenden Ebenen in Besitz genommen und werden nicht weiter nach Osten vordringen und halten damit einen Abstand zu den Kalimar ein von denen noch nicht einmal Späher außerhalb ihres Kernbereichs angetroffen worden sind.

Mit dem höflichen Ersuchen, sich den Vorschlag durchzudenken und voreilige Schlüsse zu unterlassen. Natürlich wären wir auch an eurem Gegenvorschlag und seinen Überlegungen zur Balance interessiert. Die Perspektive eines Sturschädels kann schon mal eng sein.

Einem Kartentausch wären wir sehr zugetan.

Arbilosch Sturkopp

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Re: Besitzansprüche Sturschädel in den westlichen Landen

Beitrag von Zeitlosen » Mo 10. Apr 2023, 14:20

Werter Arbilosch Sturkopp, gerne hören wir Eure Vorschläge und können Euch zunächst versichern, dass die Koalition Thoregon nicht zu voreiligen Schlüssen neigt, sondern im Gegenteil recht geduldig ist. Mit der geichen Geduld pflegen wir aber auch unsere Ziele nachdrücklich zu erreichen.

Eure Wünsche nach 12 Berggipfeln können wir nachvollziehen. Da Ihr eher den nördlichen Teil wünscht, stellt es sich für uns so dar, dass das Bergmassiv mit den neun Bergen im Süden an uns gehen könnte, also von Reriloligar bis Reme und alles südlich davon.

Wir würden Euch auch Tosarake und Recunese überlassen, da diese in Euren Planungen bereits eine Rolle zu spielen scheinen, dafür würden wir uns
noch zwei Berge an der Ostflanke des Gebirges wünschen : Mutakena und Niyurezuk. Was haltet Ihr davon ?

Könnt Ihr Eure Vorstellungen was die Ostseite angeht noch etwas präzisieren ? Hier können wir Euren Ausführungen noch nicht ganz folgen, was womöglich auch auf unzureichendes Kartenmaterial zurückzuführen sein kann.

Was den Kartentausch angeht, wären wir einverstanden.

gez.

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Re: Besitzansprüche Sturschädel in den westlichen Landen

Beitrag von Rothar » Mo 10. Apr 2023, 17:48

Werte Nachbarn,

den Plan hinter dem Wunsch nach den 9 Bergen von Rerioligar bis Reme und südlich davon kann ich nachvollziehen und zustimmen.
Den Wunsch nach den westlichen (nicht östlichen) Bergen von Mutakena und Niyurezuk kann ich nicht ganz verstehen, da diese Berge vom Rest eurer Länder getrennt wären - außer ihr beansprucht die südwestliche Küste ab der Höhe von Mutakena bis zum Wald Komule mit den zugehörigen Wäldern, Hochländern und Sümpfen für euch? Das wäre dann ein ganz guter strategischer Hafen für die weitere Expansion nach Westen.
An der Stelle sei vielleicht verraten, dass an der Südwestküste hinter einem sehr schmalen Kanal bereits das nächste Festland beginnt.

Da es hier auch um den Abtausch eines strategischen Vorteils geht, könnten wir dem Vorschlag in abgeänderter Form näher treten.
- Die 4 Wälder an der Westspitze, welche um den Sumpf Niconegar liegen, die Hochländer Makroneru und Tisi, die Berge Niyurezuk und Natosu (oder Nesolite, wenn das lieber ist), die Wüsten Lesa und Lele sowie alles in der Linie und südlich der Linie von Notunu bis Yilatia für euch.
- Der Sumpf Cusentin sowie die restlichen 12 Gebirge soll an uns fallen. Die nordwestliche Grenze eurer Gebiete wie bereits beschrieben.
- Wir bräuchten das zugesicherte Recht Pferde gegen Eisen zu tauschen bis zu einem Maximum von 500.
- Sollte es sich ergeben, dass in einzelnen Ebenen mehr als 10.000 Bauern leben, so würden wir auch großen Wert auf das Recht legen, diese ins Gebirge abzuwerben. Das allerdings jeweils (jedes einzelne Mal) nur nach Rücksprache mit euch.
- Es soll uns gestattet sein eine Straße vom Hochland Eko in die Ebene von Misu zu errichten, damit unsere beiden Reiche verbunden sind und ggf. Bauern schnell bewegt werden können. Die Straße soll an jedem Haltepunkt eine kleine Garnison von 12 Mann mit einem Turm erhalten. Es wird unsererseits nicht bewacht und auch nicht besteuert.

Bezüglich der Ostgrenze eurer Lande:
Wir besetzen bereits den Wald Südforszt und die Ebenen Misu und Meletubria. Wir haben vor rasch die Ebene Sisa und die Ebene südwestlich davon zu besetzen. Daran schließt südwestlich wieder Wasser an. Die weitere Erkundung ist unvollständig.

Kartentausch wird in die Wege geleitet.

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Re: Besitzansprüche Sturschädel in den westlichen Landen

Beitrag von Zeitlosen » Mo 10. Apr 2023, 20:09

Da kommen wir der Sache doch schon sehr nahe werter Arbilosch Sturkopp !

Tatsächlich haben wir bereits einen Brückenkopf an der Westküste gegründet, etwas weiter nördlich in den Wäldern Sayeria und Milokici, wir könnten uns aber damit arangieren, diese Kolonie weiter südlich in die vier Wälder rund um den Sumpf zu verlegen.
Gerne würden wir dann die beiden nahen Berge Niyurezuk und Nesolite nutzen.

Weiter südlich handelt es sich nicht um einen Kanal, sondern um eine sehr lange Bucht, so dass es tatsächlich kein neues Festland ist, sondern dieses weiterhin mit dem großen Festland weiter südöstlich verbunden ist !

Die weiteren von Euch beschriebenen Wünsche, was Pferde, Straßen und Bauern angeht, stellen für uns kein Problem dar, so dass wir auch hiermit einverstanden sind.

Nun bitten wir Euch - urlaubsbedingt- um einige Tage Geduld, bis Ihr wieder von uns hört.

gez.

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Re: Besitzansprüche Sturschädel in den westlichen Landen

Beitrag von Rothar » Sa 1. Jul 2023, 21:26

Werte Koalition Thoregon,

wir möchten höflich auf die hier geschlossene Vereinbarung aufmerksam machen und euch ersuchen die Tätigkeiten in den Regionen, die den Sturschädeln zugedacht sind auslaufen zu lassen.
Holzfäller und alles mögliche Volk stehen in Nioraia, Milokici, Solote, Meteye und Mutakena - vermutlich auch in Sasene. Die Bewirtschaftung dieser Regionen werden wir nun selber übernehmen und wünschen keine Doppelbewirtschaftung und vor allem kein Holzfällen mehr.

Mit freundlichen Grüßen
Arbilosch Sturkopp

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Re: Besitzansprüche Sturschädel in den westlichen Landen

Beitrag von Zeitlosen » Di 18. Jul 2023, 19:50

Wir grüße Euch Arbilosch Sturkopp !

Die Bewirtschaftung der Wälder an der Westküste wurde ja bereits durch Euer Bewachen der Regionen eingestellt.

Ihr hattet auf unseren letzten Vorschlag nicht mehr geantwortet, so dass wir uns nicht ganz sicher waren, ob Ihr
mit der Lösung so einverstanden wart, so waren unseren Kolonisten einfach ihren Tätigkeiten weiter gefolgt.

In Mutakena und Sayeria haben unsere Spezialisten nun schon mit dem Bau von Gebäuden begonnen, wir könnten
diese wieder abreißen und die Regionen somit in den Ursprungszustand zurückversetzen, oder möchtet Ihr diese
übernehmen ?

gez.

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Re: Besitzansprüche Sturschädel in den westlichen Landen

Beitrag von Rothar » Mi 19. Jul 2023, 18:50

Werte Koalition Thoregon,

tatsächlich hatte ich eure letzte Nachricht so interpretiert, dass ihr noch etwas hinzusetzen oder ergänzen wolltet. Nun, das war wohl mein Interpretationsfehler.

Die Gebäude bitte nicht abreißen. Wir könnten euch im Gegenzug in euren Bergen im Süden gleich große Burgen errichten, weil wir da mit einem Baumeistertrupp in der Nähe sind.
Braucht ihr Hilfe beim Abtransport der gefällten Bäume. Wir haben Elefanten im Dienst.

Mit freundlichen Grüßen
Arbilosch Sturkopp

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Re: Besitzansprüche Sturschädel in den westlichen Landen

Beitrag von Zeitlosen » So 23. Jul 2023, 12:04

Wir grüßen Euch Arbilosch Sturkopp,

wir werden die vorhandenen Gebäude so an Euch übergeben, ein Ersatzbau ist nicht notwendig, habt Dank für das Angebot.

Da uns bislang in dieser Gegend nur wenige Elefanten begegnet sind, würden wir Euer Angebot eines Transports jedoch gerne
in Anspruch nehmen.

Das Holz können wir mit Pferdekarren sicherlich selber abtransportieren, jedoch wäre es hilfreich eine Lieferung Steine
an die Westküste nach Nobsilate zu erhalten, da wir dort unseren Stützpunkt errichten werden. Sofern dies für Eure
Elefanten kein zu großer Umweg ist, wäre dies als Ersatz für die Gebäude eine angemessene Gegenleistung.

Koalition Thoregon

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Re: Besitzansprüche Sturschädel in den westlichen Landen

Beitrag von Rothar » So 23. Jul 2023, 15:52

In Ordnung. Ich werde versuchen das möglichst bald einzurichten. Mit der Ankunft in ca. 5-8 Zügen ist zu rechnen. Die Elefanten sind gerade am anderen Ende der Hügel mit Straßenbau beschäftigt.

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