Rennen zur Eröffnung der Silberfjord-Straße
Re: Rennen zur Eröffnung der Silberfjord-Straße
Voll war es geworden in Ricikusas. Zu den schon seit einiger Zeit dort verweilenden Teilnehmern hatten sich zu Beginn des Sturmmond weitere gesellt: Der Zwerg Jorgosh war eingetroffen, um für die Erben der Sieben anzutreten. Auch Rojol Sandberg, der Halbling aus Sillonfurt war angekommen. Sein Bruder Farjol war schon in der Vorwoche aus Saphirhafen eingetroffen, um den Start des Rennens mitzuerleben. Und sogar zwei Lemurianer hatten noch den Weg hierher gefunden, auf Greifen waren sie gelandet. Einer der beiden namens Bertran Rado Legusio wollte anscheinend die Strecke tatsächlich zu Fuß schaffen, mit Hilfe eines Siebenmeilentee im Gepäck.
Das Rennen startet
Hochverehrte Teilnehmer am Rennen zur Eröffnung der Silberfjord-Straße!
Das Warten hat sich gelohnt, es sind noch vier weitere Teilnehmer eingetroffen, sodass das Starterfeld für das Rennen nun 9 Teilnehmer umfasst, Wer mehr wissen möchte, ist eingeladen, beim Aushang in der Taverne vorbeischauen.
Seid uns alle herzlich willkommen! Die Regeln zum Rennen sind öffentlich in der Taverne einzusehen, viele haben sich schon ausgiebig vorbereitet. Bitte vergesst nicht, dass bei diesem Rennen mehr als nur Geschwindigkeit zählt. Sollte noch jemand einen Teil seiner Habseligkeiten sicher verwahren wollen, so stehe ich dafür gerne zur Verfügung.
Aber nun zum Rennen! Die Zeit der Vorbereitungen ist vorüber, das Rennen startet unmittelbar mit Beginn der kommenden Woche. Die Route ist für alle ersichtlich in der Taverne ausgehängt. Die Wache auf dem Weg sind instruiert, den Weg für die Rennteilnehmer freizumachen und für Sicherheit zu sorgen.
Dann trefft Eure letzten Vorbereitungen, wir sehen uns in wenige Tagen am Start.
Gez.
Thegrim Hammerzeh (5t2)
Rennkommissar
PS: Sorgt Euch nicht um die Verpflegung nach dem Ende des Rennens, es wird bei den Feierlichkeiten reichhaltige Bankette geben, niemand wird hungrig bleiben.
Das Warten hat sich gelohnt, es sind noch vier weitere Teilnehmer eingetroffen, sodass das Starterfeld für das Rennen nun 9 Teilnehmer umfasst, Wer mehr wissen möchte, ist eingeladen, beim Aushang in der Taverne vorbeischauen.
Seid uns alle herzlich willkommen! Die Regeln zum Rennen sind öffentlich in der Taverne einzusehen, viele haben sich schon ausgiebig vorbereitet. Bitte vergesst nicht, dass bei diesem Rennen mehr als nur Geschwindigkeit zählt. Sollte noch jemand einen Teil seiner Habseligkeiten sicher verwahren wollen, so stehe ich dafür gerne zur Verfügung.
Aber nun zum Rennen! Die Zeit der Vorbereitungen ist vorüber, das Rennen startet unmittelbar mit Beginn der kommenden Woche. Die Route ist für alle ersichtlich in der Taverne ausgehängt. Die Wache auf dem Weg sind instruiert, den Weg für die Rennteilnehmer freizumachen und für Sicherheit zu sorgen.
Dann trefft Eure letzten Vorbereitungen, wir sehen uns in wenige Tagen am Start.
Gez.
Thegrim Hammerzeh (5t2)
Rennkommissar
PS: Sorgt Euch nicht um die Verpflegung nach dem Ende des Rennens, es wird bei den Feierlichkeiten reichhaltige Bankette geben, niemand wird hungrig bleiben.
Der Start des Rennens
Thegrim Hammerzeh war noch früher aufgestanden als gewöhnlich. Durch den voranschreitenden Herbst war der Sonnenaufgang schon richtig spät im Vergleich zum Sommer. Das Rennen würde wohl bis in den Winter hinein dauern, doch er war zuversichtlich, dass die milden Winde, die vom Opalsee hinauf wehten, den Frost lange genug hinauszögern würden.
Beinahe zeremonienhaft verließ er die Taverne am Fjord, welche ihm die letzten Wochen als Quartier gedient hatte. Zwar waren die Räume etwas zu hoch für seinen zwergischen Geschmack, doch er liebte den Geruch des frischen Holzes. Schon während seiner Zeit im Bergbau hatte er sich am liebsten zu den Holztransporten und Abstützungsarbeiten einteilen lassen, nur um den Holzgeruch zu inhalieren.
Die Teilnehmer hatten bereits Position bezogen, alle neun standen sie nebeneinander an der Startlinie. Er war sehr stolz darauf, dass so viele Völker der Einladung gefolgt waren. Neben den vertrauten Nachbarn hatte auch der Blutorden der Kalimar und die Lemurianer Teilnehmer entsandt. Ein echtes Novum war die Teilnahme der Elfen der Varya en Cala, denn Elfen hatten man bisher gar selten in den Landen um das Blaue Gebirge erblickt. Und dass selbst die Halblinge von Sillonfurt sich fort von ihrem Heimatdorf wagten, freute ihn ebenso. Einzig die Orks der Rennhorden vermisste er, „Schade“ dachte Thegrim bei sich.
Alle Teilnehmer hatten sich gewissenhaft auf das Rennen vorbereiten, die Teilnehmer der Schatzsuche hatten allesamt ihr Gepäck erleichtert. Einzig der Lemurianer Bertran Rado Legusio stach aus der Reihe, denn er hatte kein Reittier dabei, nur Schuhe mit auffällig dicken Sohlen. Manch einer hatte ihn als wahnwitzig verspottet, andere hatten darüber spekuliert, dass er zum Rennstart doch noch ein Pferd aus dem Hut zaubern würde Doch so sollte es nicht sein.
Bertran hatte Thegrim Hammerzeh als offiziellen Rennkommissar aufgesucht, und ihm seinen Plan erläutert. Bereitwillig hatte er ihm die Phiolen mit dem Trank zur Untersuchung gereicht und auch über die dicken Schuhsohlen aus „Kautsch-Uk“ hatte er umfangreich Auskunft erteil. Sie sollten verhindern, dass ihn die Füße bei dem langen Laufen schmerzten. Thegrim hatte alles überprüft und für regelkonform befunden. Dennoch war es eine abenteuerliche Idee, die ganze Strecke laufen zu wollen. Und das auch noch so schnell wie ein Pferd. Die Leute aus dem Norden hatten schon lustige Ideen.
Auf seine Frage, ob alle bereit wären, nickten alle Teilnehmer ernst und richteten den Blick nach vorne. Am Ende des großen Hauptplatzes begann die Straße und spätestens dort mussten sie sich sortieren, denn bei aller Großzügigkeit, die man beim Bau hatte walten lassen, bot sie nicht neun Reitern nebeneinander Platz.
Auch wenn sie alle nach vorn zu blicken schienen, waren in Wahrheit alle Augen auf den Lemurianer gerichtet. Alle wollten sehen, ob er geblufft hatte, oder ob er wirklich so schnell laufen konnte, wie er behauptet hatte.
Wie in Trance verhallten die Worte „Auf die Plätze---fertig…. Los!“ und alle Reiter zögerten, wollten ihre Neugierde nicht preisgeben, indem sie sich beim Reiten nach dem Läufer umsahen. Doch bei den Göttern, das wäre nicht notwendig gewesen, denn Bertran Rado Legusio sauste los wie der Wind. Als erster fing sich der wortkarge Johann Silberhand und setzte ihm nach, die anderen folgten unverzüglich. Bis zum Ende des Platzes hatte keiner der Reiter zum Läufer aufgeschlossen.
„Das wird ja richtig spannend“ brummte Thegrim in seinen Bart und ging zurück in die Taverne, um einen Raben loszuschicken.
Aus den Chroniken der Smaragdzwerge
Beinahe zeremonienhaft verließ er die Taverne am Fjord, welche ihm die letzten Wochen als Quartier gedient hatte. Zwar waren die Räume etwas zu hoch für seinen zwergischen Geschmack, doch er liebte den Geruch des frischen Holzes. Schon während seiner Zeit im Bergbau hatte er sich am liebsten zu den Holztransporten und Abstützungsarbeiten einteilen lassen, nur um den Holzgeruch zu inhalieren.
Die Teilnehmer hatten bereits Position bezogen, alle neun standen sie nebeneinander an der Startlinie. Er war sehr stolz darauf, dass so viele Völker der Einladung gefolgt waren. Neben den vertrauten Nachbarn hatte auch der Blutorden der Kalimar und die Lemurianer Teilnehmer entsandt. Ein echtes Novum war die Teilnahme der Elfen der Varya en Cala, denn Elfen hatten man bisher gar selten in den Landen um das Blaue Gebirge erblickt. Und dass selbst die Halblinge von Sillonfurt sich fort von ihrem Heimatdorf wagten, freute ihn ebenso. Einzig die Orks der Rennhorden vermisste er, „Schade“ dachte Thegrim bei sich.
Alle Teilnehmer hatten sich gewissenhaft auf das Rennen vorbereiten, die Teilnehmer der Schatzsuche hatten allesamt ihr Gepäck erleichtert. Einzig der Lemurianer Bertran Rado Legusio stach aus der Reihe, denn er hatte kein Reittier dabei, nur Schuhe mit auffällig dicken Sohlen. Manch einer hatte ihn als wahnwitzig verspottet, andere hatten darüber spekuliert, dass er zum Rennstart doch noch ein Pferd aus dem Hut zaubern würde Doch so sollte es nicht sein.
Bertran hatte Thegrim Hammerzeh als offiziellen Rennkommissar aufgesucht, und ihm seinen Plan erläutert. Bereitwillig hatte er ihm die Phiolen mit dem Trank zur Untersuchung gereicht und auch über die dicken Schuhsohlen aus „Kautsch-Uk“ hatte er umfangreich Auskunft erteil. Sie sollten verhindern, dass ihn die Füße bei dem langen Laufen schmerzten. Thegrim hatte alles überprüft und für regelkonform befunden. Dennoch war es eine abenteuerliche Idee, die ganze Strecke laufen zu wollen. Und das auch noch so schnell wie ein Pferd. Die Leute aus dem Norden hatten schon lustige Ideen.
Auf seine Frage, ob alle bereit wären, nickten alle Teilnehmer ernst und richteten den Blick nach vorne. Am Ende des großen Hauptplatzes begann die Straße und spätestens dort mussten sie sich sortieren, denn bei aller Großzügigkeit, die man beim Bau hatte walten lassen, bot sie nicht neun Reitern nebeneinander Platz.
Auch wenn sie alle nach vorn zu blicken schienen, waren in Wahrheit alle Augen auf den Lemurianer gerichtet. Alle wollten sehen, ob er geblufft hatte, oder ob er wirklich so schnell laufen konnte, wie er behauptet hatte.
Wie in Trance verhallten die Worte „Auf die Plätze---fertig…. Los!“ und alle Reiter zögerten, wollten ihre Neugierde nicht preisgeben, indem sie sich beim Reiten nach dem Läufer umsahen. Doch bei den Göttern, das wäre nicht notwendig gewesen, denn Bertran Rado Legusio sauste los wie der Wind. Als erster fing sich der wortkarge Johann Silberhand und setzte ihm nach, die anderen folgten unverzüglich. Bis zum Ende des Platzes hatte keiner der Reiter zum Läufer aufgeschlossen.
„Das wird ja richtig spannend“ brummte Thegrim in seinen Bart und ging zurück in die Taverne, um einen Raben loszuschicken.
Aus den Chroniken der Smaragdzwerge
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